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Diözesan-Caritasverband Hildesheim, 06.05.2015

Wieder Patientinnen im Dünenheim

Mutter-Kind-Klinik Langeoog eröffnet nach Umbau wieder

Nach fast fünf Monate andauernden Bauarbeiten wurde Ende April 2015 das Kurhaus „Dünenheim“ wieder eröffnet. Brandschutzvorgaben hatten die Mutter-Kind-Klinik Langeoog gezwungen, Treppenhäuser abzureißen, außenliegende Fluchttreppen anzubauen, neue Fluchtwege zu schaffen und Brandschutztüren einzusetzen.


Erst 2013 hatte der Caritasverband für die Diözese Hildesheim   e. V., Träger der Mutter-Kind-Klinik Langeoog, das Dünenheim vom Deutschen Roten Kreuz übernommen - in dem Wissen, dass das Gebäude den Vorgaben des modernen Brandschutzes nicht mehr gerecht wird. Die erforderlichen Umbauten konnte die Klinik nun mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Fördergeldern der Deutschen Fernsehlotterie realisieren.

Ursprünglich sollte das Dünenheim schon ab Mitte März wieder 26 Frauen mit ihren Kindern aufnehmen, doch einige kleinere und größere "Katastrophen" verzögerten die Bauarbeiten. "Noch vergangene Woche waren wir nicht sicher, ob wir heute wirklich alle Patientinnen würden unterbringen können", so Klinikleiterin Ursula Bangert. "Wenn man ein altes Gebäude übernimmt, weiß man nie genau, welche Mängel es verbirgt. Im Laufe der Bauarbeiten haben sich einige neue Baustellen aufgetan, die wir bei der Planung nicht hatten erahnen können."

Das Dünenheim war 1966 vom DRK gebaut und mehrfach umgebaut worden. Es war Teil des 1946 gegründeten Hilfswerks der freien Wohlfahrtsverbände Hannover e. V., welches im Nachkriegsdeutschland Kinderkuren auf Langeoog organisierte. Zum Hilfswerk am Süderdünenring gehörten auch das "Haus Sonnenschein" der Caritas, das " Flinthörnhaus " der Diakonie sowie das "Möwennest" der   AWO. 1975 hatte das Hilfswerk die vier Häuser in die Verantwortung der einzelnen Träger übergeben; vier eigenständige Kliniken entstanden. "Dadurch gingen wichtige Synergieeffekte verloren", erklärt Ursula Bangert. Mit der Übernahme des Flinthörnhauses 2009 und des Dünenheims 2013 will der Diözesancaritasverband diese Synergien wieder herstellen. "Wir benötigen auf dem Gelände zum Beispiel nur eine Arztpraxis und eine Küche", so die Klinikleiterin. "Mit einer gut strukturierten Klinik können wir Kosten einsparen und gleichzeitig unsere Patientinnen optimal versorgen. So bleiben wir wettbewerbsfähig." Insgesamt verfügt die Mutter-Kind-Klinik Langeoog über vier Häuser mit 84 Appartements für Mütter mit ihren Kindern.

Langeoog, 29. April 2015

Pressekontakt
Nathalie Gehle
Mutter-Kind-Klinik Langeoog
Süderdünenring 61
26465 Langeoog
gehle@caritasklinik-langoog.de
www.caritasklinik-langeoog.de